Java Grundlagen




  • 1991…92 → Oak als vollständige Betriebssystemumgebung entwickelt (*7)
  • 1995 → erste Verion des Java Quellcodes
  • Durchbruch mit Integration von Java in Netscape Browser
  • 2010 übernommen von Oracle™




Erweiterung des Umfangs des SDK.

1.3 1.4 1.5 1.6
Klassen 1840 2723 3279 3777



FIXME




Dezimalsystem


Das Dezimalsystem (lat. decem: zehn) stellt Zahlen mit bis zu Zehn Ziffern dar. Alle Zahlen beziehen sich auf die Basis 10.

  • Ziffern des Dezimalsystems → 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Beispiel:

Die Summe 214 in Zehnerpotenzen

  • 214 = 2 * 102 + 1 * 101 + 4 * 100





  • Zeilenumbrüche erfolgen nach Kommata und vor Operatoren
  • nach Zeilenumbruch doppelte Einrückung
  • vor und nach Operatoren erscheint ein Leerzeichen
  • Klassennamen werden am Anfang groß geschrieben
  • Methodennamen beginnen mit einem Verb
  • mehrbuchstabige Bezeichner werden in Höckerschreibweise benannt


  • Whitespaces ⇒ trennzeichen (können beliebig oft angewant werden)



Kommentare:

// Zeilenkommentar

/*
Mehrzeiliger 
Kommentar
*/

/**
 * Dokumentationskommentar
 */





  • Variablen sind Bezeichner für Speicheradressen
  • Namen sind Bezeichner und unterliegen den entsprechenden Regeln
  • Variablen sind immer Typisiert
  • Datentypen legen fest, welche Art von Daten entsprechende Variablen aufnehmen können
  • Grobeinteilung in primitive Typen und Referenztypen




Primitive Dateitypen


Eine Übersicht über alle einfachen Java Dateitypen. Der Unterschied liegt im Wertebereich, der die größe des reservierten Speicherplatzes für den Bezeichner (Variable) darstellt.

Speicherbedarf Wertebereich Standardwert
boolean 1 Byte true, false false
char 2 Byte gültige Unicodezeichen \u0000
byte 1 Byte -27…27-1 0
short 2 Byte -215…215-1 0
int 4 Byte -231…2<sup31</sup>-1 0
long 8 Byte -263…263-1 0
float 4 Byte +/-3,40282347*1038 0,0
double 8 Byte +/-1,79769313486231570*10308 0,0


FIXME



In Java gehören Ausdrücke zu den kleinsten ausführbaren Einheiten eines Programms. Diese können Variablen einen Wert zuweisen, logische Bedingungen formulieren oder numerische Berechnungen ausführen. Ein Ausdruck besteht aus mindestens einem Operator (oder mehreren Operanden). Operanden unterscheiden sich durch verschiedene Typen:

  • numerische Operatoren
  • relationale Operatoren
  • logische Operatoren
  • bitweise Operatoren
  • zuweisungs Operatoren
  • sonstige Operatoren



Jeder Ausdruck erzeugt einen Rückgabewert, welcher sich durch die Anwendung des Operators auf die Operanden zusammensetzt.


Arithmetische Operatoren


Erwarten numerische Operanden und liefern einen Numerischen Rückgabewert aus. Beitzen die Operanden unterschiedliche Typen, entspricht das Ergebnis dem Typ der größeren Operanden, der kleinere Operand wird in den Typen des größeren konvertiert.

Operator Bezeichnung Bedeutung
+ Positives Vorzeichen +g gleich g
- Negatives Vorzeichen -g kehrt Vorzeichen von g um
+ Summe a+b= Summe von a+b
- Differenz a-b= Differenz von a u. b
* Produkt a*b= Produkt aus a u. b
/ Quotient a / b = Division von a durch b
% Modulo / Restwert Ergibt Restwert einer Ganzzahligen Division
++ Präinkrement ++a entspricht a+1. Erhöht den Wert von a um 1
++ Postinkrement a++. Erhöht den Wert a um 1
Prädekrement –a verringert Wert a um 1
Postdekrement a– verringert Wert a um 1




Relationale Operatoren


Mit Relationalen Operatoren kann man Ausdücke vergleichen und man erhält einen logischen Rückgabewert.

Operator Bezeichnung Bedeutung
== Gleich a == b ergibt true, wenn a u. b gleich sind
!= Ungleich a != b ergibt true, wenn a u. b ungleich sind. Bei Objekten ergibt der Wert true, wenn Werte auf verschiedene Objekte zeigen.
< Kleiner a < b = true sollte a kleiner b sein
<= Kleiner, Gleich a <= b = true sollte a kleiner b oder gleich sein
> Größer a > b = true sollte a größer b sein
>= Größer, Gleich a >= b = true sollte a größer b oder gleich sein




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